Welche Aufgaben das Technische Hilfswerk (THW) im Zivil- und Katastrophenschutz übernimmt und welche umfangreiche Technik dafür in Rosenheim zur Verfügung steht, erfuhren Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und die dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht bei einem Besuch des THW-Ortsverbands Rosenheim.

Ortsbeauftragter Markus Otto führte die Gäste zunächst in die Aufgaben und Strukturen der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk ein. Besonderes Augenmerk galt dabei dem Rosenheimer Ortsverband mit seinen rund 190 Helferinnen und Helfern. Sie übernehmen unterschiedliche Aufgaben in den Fachgruppen, im Zugtrupp und im Stab, sowie bei der Versorgung der Einsatzkräfte. Otto hob dabei auch den Frauenanteil hervor, der im Ortsverband erfreulich hoch ist. 

Im Anschluss ging es auf das Gelände der Bundespolizei, auf dem die Fahrzeuge des THW untergebracht sind. Dort stellten die Gruppenführer den Besuchern die technische Ausstattung und die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten vor. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Aufgaben der ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind und welche spezialisierten Geräte für die unterschiedlichen Einsatzlagen benötigt werden.

Erdogan und Leicht nutzten die Gelegenheit, zahlreiche detaillierte Fragen zu stellen. Ihr Interesse galt sowohl der Technik, als auch der Organisation und der praktischen Arbeit der Helferinnen und Helfer.

Zum Abschluss bedankte sich Oberbürgermeister Erdogan bei den anwesenden Einsatzkräften und Führungskräften für ihr Engagement. Er würdigte ihre geleistete Arbeit und ihren Einsatz für den Zivil- und Katastrophenschutz. Der Besuch bot damit Gelegenheit, die Arbeit des THW Rosenheim und den Beitrag des Ehrenamts zur Sicherheit der Bevölkerung näher kennenzulernen.